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Aus 38 hochkarätigen Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury bestehend aus Julie Roy (CA, Produzentin National Film Board of Canada), Jayne Pilling (GB, Direktorin der British Animation Awards, Kuratorin und Autorin) und Barbara Musil (AT, Künstlerin und Dozentin) die Preisträgerinnenfilme.

Der Tricky Women Preis der Stadt Wien dotiert mit 4000 Euro geht an die New Yorker Filmemacherin Signe Baumane und ihren Film „Birth“ (US/IT 2009). Tricky Women 2010 widmete Signe Baumane auch ein Best-of-Programm.
Das dreimonatige Arbeitsstipendium des „Artist in Residence“ Programms im quartier21/MQ erhält die niederländische Künstlerin Linde Faas für „Volgens De Vogels / According To Birds” (NL 2008).
Den Synchro Film&Video –Sachpreis im Wert von 1500 Euro gewinnen Stéphanie Lansaque und François Leroy für „Mei Ling“ (FR 2009).
Für den Film „Les Escargots de Joseph / Joseph’s Snails“ (FR 2009) von Sophie Roze vergab die Jury eine spezielle Erwähnung.
Den mit 500 Euro dotierten Preis für einen österreichischen Animationsfilm gestiftet von Hubert Sielecki erhält Veronika Schubert für „Tintenkiller” (AT 2009).
Auch das Publikum war gefragt, schließlich galt es den Tricky Women Publikumspreis, eine Akkreditierung für Tricky Women 2011, zu vergeben. Die Entscheidung der ZuschauerInnen fiel auf „Tying Your Own Shoes” (CA 2009) von Shira Avni.

FOTOS VON DER AWARD CEREMONY

dotiert mit 4.000 Euro:

„Birth” von Signe Baumane, US/IT 2009

Amina (17) ist schwanger und fürchtet sich vor der Geburt. Die Ratschläge älterer Frauen machen ihr nur noch mehr Angst.

Begründung der Jury:
For its imaginative visual metaphors, courage in challenging the “pregnancy is bliss” myth of motherhood, creating such empathy for its main character, while also making us laugh with its painfully accurate humour.

„Volgens De Vogels / According To Birds” von Linde Faas, NL 2008

Mit der Morgendämmerung erwachen die Vögel und erfüllen den Wald mit ihrem Gesang und ihrer Bewegung.

Begründung der Jury:
An extraordinary confident debut, for daring to make a quiet observational film whose animation and bold use of silence works to powerfully resonant effect.

im Wert von 1.500 Euro

„Mei Ling” von Stéphanie Lansaque, François Leroy, FR 2009

Um der Langeweile zu entkommen, adoptiert Mei Ling einen kleinen Tintenfisch, der im Abwaschbecken lebt.

Begründung der Jury:
For its aesthetic and art direction, mix of animation styles, and richly textured soundtrack to evoke urban heat and chaos, and its enigmatic, suggestive storyline.

„Les Escargots De Joseph / Joseph’s Snails” von Sophie Roze, FR 2009

Der schüchterne kleine Joseph sammelt Schnecken. Eines Tages macht er eine beunruhigende Entdeckung.

Begründung der Jury:
Special mention. For the quality of the animation and the “mise en scene”.

dotiert mit 500 Euro gestiftet von Hubert Sielecki

„Tintenkiller” von Veronika Schubert, AT 2009

Die starke Reduktion der Kommunikation von Krimi-ErmittlerInnen äußert sich in einer surrealen Abfolge von Phrasen und Floskeln.

Begründung Hubert Sielecki:
„Der Film bedient sich aus dem unendlichen Fundus des deutschsprachigen Fernsehens. Talk Shows, Serien, Nachrichten, Krimis. Er macht uns bewußt, dass wir in einer täglich sich selbst wiederholenden Unterhaltungswelt leben. Es ist ein spannend witziger Film über die Austauschbarkeit von Phrasen und Redewendungen in einer außergewöhnlich gemalten und persönlich gestalteten Animationstechnik.“

Akkreditierung für Tricky Women 2011

„Tying Your Own Shoes” von Shira Avni, CA 2009

Wie ist es, wenn man/frau ein bisschen ungewöhnlich ist?