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Eine Dekade Kampf darum, den Filmkunstwerken von Frauen Öffentlichkeit und eine Leinwand zu verschaffen. Und jedes Jahr wieder ein glückliches Gelingen und die Bestätigung, dass die Anstrengung sich lohnt.“ (Alexandra Seitz/RAY März 2011)

10 Jahre Tricky Women
Wir sind begeistert – zum 10-jährigen Jubiläum feierten wir ein besonderes Festival, mit zahlreichen interessierten Besucherinnen, vielen Filmemacherinnen und Trickfilmexpertinnen aus dem In- und Ausland.
Los ging’s mit einem rauschenden Geburtstagsfest zur Eröffnung im Gartenbaukino, es folgten fünf Tage mit vielen filmischen Überraschungen und Entdeckungen, informativen Vorträgen, Diskussionen und Masterclasses bei „Connecting Animation“ , sowie Workshops für EinsteigerInnen. Kurz - Tricky Women 2011 feierte eine Dekade unermüdlichen Einsatz für den unabhängigen Trickfilm von Frauen!

Internationale Gäste - Filmemacherinnen, Trickfilmexpertinnen
Seit Beginn stehen bei Tricky Women die Filmemacherinnen im Mittelpunkt. Deswegen freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue viele Regisseurinnen und Trickfilmexpertinnen aus der ganzen Welt persönlich in Wien zu begrüßen. Der Ruf, ein Festival der Begegnung und Vernetzung zu sein, erfüllte sich dieses Jahr – zu unserer großen Freude – wieder voll und ganz. Neben der guten Atmosphäre im Top Kino, unserem Hauptspielort, boten vor allem das moderierte Künstlerinnengespräch „Meet the Artist“ am Sonntag und das internationale Forum „Connecting Animation“ am Freitag und Samstag im Österreichischen Filmmuseum genug Gelegenheiten mehr über die Filmemacherinnen und die Hintergründe ihrer Arbeiten zu erfahren.

Das Festivalprogramm
Internationaler Wettbewerb, Österreich Panorama, Dokumentarische Animationen und Filmschulprogramme gehören zum festen Bestandteil von Tricky Women, daneben sorgten heuer spezielle Jubiläums-Highlights für cineastische Überraschungen. Für die drei Meilensteinprogramme etwa, verrieten uns zehn renommierte Animationsfilmregisseurinnen und Trickfilmexpertinnen ihre All-Time-Favorites. Noch nie in dieser Zusammenstellung gezeigt, boten die ausgewählten Animationsfilme von 1933 bis 2010 ein Kinoerlebnis der besonderen Art und spiegelten zugleich eindrucksvoll die Geschichte weiblicher Trickfilmkunst wieder.

Die Personale war dieses Jahr Caroline Leaf und damit der Meisterin für Direct-Animation gewidmet. Die Filme der Ausnahmekünstlerin offenbaren ein feines Gespür für den richtigen Einsatz und die unnachahmliche Wirkung experimenteller Animationstechniken. Mit einer Live-Kostprobe ihrer einzigartigen Sand-auf-Glas-Technik begeisterte Leaf das Publikum im Filmmuseum am Samstagnachmittag beim internationalen Forum „Connecting Animation“.

Mit China als Gastland und in Kooperation mit dem Konfuzius Institut Wien richteten wir den Blick diesmal nach Fernost. Das vorurteilsbeladene Etikett „Made in China“ führt in die Irre – die Arbeiten junger chinesischer Filmemacherinnen erstaunten vor allem mit hoher Professionalität und offenbarten noch mehr Kreativität. Ein ganz besonderes Programm, kuratiert, erklärt und vorgestellt von der Filmemacherin Bingjie Li („Vine“, 2008/Nanjing Normal University China) und Yanni Li von der Communication University of China.

Passend zum Anlass forderten gleich zwei Musikprogramme zum Tanzen und Mitsingen auf. Das Musikvideoprogramm „Colliding Worlds“ versammelte außergewöhnliche visuelle Arbeiten und bewies, dass der Musikclip auch jenseits von youtube seine Daseinsberechtigung hat. Beim zweiten Musikprogramm „Music and Dance“ war der Name Programm - beschwingte und heitere Animationen zauberten Tanzsaal-Atmosphäre ins Top Kino.

Internationaler Wettbewerb
Auch dieses Jahr hatte die Jury
- Esther Leslie (Professorin für Political Aesthetics an der University of London), Dina Goder (Kultur- und Filmpublizistin, Moskau), Karin Mairitsch (Leiterin des Studiengangs MultiMediaArt an der FH Salzburg) - bei 41 hochkarätigen Wettbewerbsbeiträgen die Qual der Wahl. Der Tricky Women Preis der Stadt Wien (dotiert mit 4.000 Euro) ging schließlich an die finnische Filmemacherin Elli Vuorinen und ihren Film „Kielitiettyni/The Tongueling“ (FI 2010). Mehr zu den übrigen Preisträgerinnen und Jurybegründungen finden Sie hier.

Internationales Forum „Connecting Animation“ in Kooperation mit dem Filmfonds Wien
Seit 2007 bringt der internationale Branchentreff „Connecting Animation“, der im Rahmen von Tricky Women stattfindet, internationale Trickfilmexpertinnen – Lehrende, Filmemacherinnen und Wissenschaftlerinnen – als Vortragende nach Wien. In multimedialen Vorträgen, sowie in den Masterclasses und Diskussionen ging es am Freitag und Samstag im Österreichischen Filmmuseum um spezielle Animationsfilmtechniken und Ausbildungsmöglichkeiten. Am Samstagnachmittag zog Caroline Leaf mit einer Live-Sand-Animation die Besucherinnen im Filmmuseum in ihren Bann.

Das Buch – „TRICKY WOMEN – AnimationsfilmKunst von Frauen“
Pünktlich zum Jubiläum erschien unsere erste Publikation. Renommierte internationale Expertinnen beleuchten darin den unabhängigen Animationsfilm von Frauen aus verschiedenen Perspektiven. Gleichzeitig dokumentiert das Buch 10 Jahre Tricky Women. Mehr zum Buch finden Sie hier.

Und weiter?
Nach dem Festival ist unser Jubeljahr noch nicht zu Ende. Wir feiern weiter mit Tricky Women Screenings auf der Diagonale in Graz, beim Frauenfilmfestival IFFF in Dortmund, bei kinovi[sie]on in Innsbruck, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Wiener MQs und, und, und! Mehr Informationen finden Sie hier.